Trendsurfer

Taio Cruz hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums “Rokstarr“ und den daraus ausgekoppelten Singles “Break Your Heart“ (feat. Ludacris), “Higher“ (feat. Kylie Minogue) und allen voran “Dynamite“ zur unverzichtbaren Clubwaffe entwickelt. Angefangen als Songwriter, agierend aus dem Hintergrund, ist mittlerweile die große Bühne sein eigenes Zuhause. Sein Stil zwischen Electro/Dance Pop und R&B angesiedelt. Dabei schon weit über die eigenen, britischen Landesgrenzen hinaus bekannt und zuletzt mit dem David Guetta Feature “Little Bad Girl“ in den Charts. Ganz nebenbei bringt er im September 2009 seine eigene Modemarke für Kleidung und Accessoires an den Start und zählt Künstlerkollegen wie Kanye West, Keri Hilson oder Justin Timberlake zu seinen Trägern. Zudem tritt er immer wieder als Produzent in Erscheinung. weiterlesen ›
Fast and furious

Manchmal steht vor dem Durchbruch eben doch noch die Gedulds-/Zerreißprobe. Mit dem selbst veröffentlichten Debüt “Creek water” bringt der Südstaaten Rapper Michael Wayne Atha bereits 2005 seinen Künstlernamen Yelawolf ins Spiel. Parallel tritt er im Fernsehen in der Reality Show “The Road To Stardom With Missy Elliott” in Erscheinung. 2 Jahre später folgt der Plattenvetrag mit Columbia, doch der Single “Kickin’” nie das geplante Album. Sein Mixtape “Trunk Music” (2010) erscheint in Zusammenarbeit mit Interscope Records und fungiert als Empfehlung bei Shady Records. Kein Geringerer als Mitgründer und Produzent nimmt sich dem MC an und begleitet die Aufnahmen seines ersten Studioalbums. weiterlesen ›
Schulterschluß

Destiny’s Child sammeln zwischen 1998 und 2004 Platinauszeichnungen wie kleine Kinder bunte Eier an Ostern. Die Besetzung Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams als Inbegriff der R&B Pop Supergroup. Persönliche Ziele und der Wunsch nach einer Solokarriere rücken jedoch in den Vordergrund und so ist “Destiny Fulfilled” das letzte Studioalbum der Band. Praktisch ohne Qualitätsverlust schreibt Beyoncé ihre Erfolgsgeschichte weiter, Michelle ist weitestgehend unauffällig und Kelly bildet mit den beiden Alben “Simply Deep” (2002) und “Ms. Kelly” (2007) die Brücke zwischen beiden Verläufen. Da sind Hits wie “Dilemma” (feat. Nelly), “Work” oder “When love takes over” (mit David Guetta) und dann? Kommt lange nichts. weiterlesen ›
Vielversprechende Allrounderin

Es scheint von Vorteil zu sein, wenn man als ambitionierte Songwriterin auch mit einer annehmbaren Stimme ausgestattet ist. Nicht zuletzt, um die eigenen Kompositionen vor entsprechenden Abnehmern präsentieren zu können. Der Plattenvertrag mit Universal – ein logischer Karriereschritt, denn besagtes Gesangstalent wird der Britin bereits in frühen Jahren attestiert. Mit 11 Jahren wirkt sie beim Musical “Whistle down the wind“ im Londoner West End mit. Im Alter von 16 beginnt ihre Ausbildung an der BRIT School. Der Veröffentlichung ihres Debüts steht die Insolvenz des kleinen Labels Gut Records im Wege. Selbst gesundheitliche Probleme können sie in ihrem Tatendrang nicht bremsen. In der Folge schreibt Cornish für etablierte Größen, wie Miley Cyrus (Party in the USA), Chris Brown (I need this) oder David Guetta (Repeat). weiterlesen ›
Melancholia

Der Graben, in dem man sich vor mindestens einem Drake Beitrag verstecken konnte, muß wohl erst noch gebuddelt werden. Innerhalb der letzten 24 Monate hat sich der kanadische MC zu einem der gefragtesten Acts im R&B/Hip Hop Geschäft entwickelt. Dabei kommt ihm die Fähigkeit Rapvocals und Gesang gleichermaßen gekonnt vorzutragen, definitiv zu Gute. Namhafte Größen wie Eminem, Kanye West, Jay-Z, Mary J. Blige, Rihanna und natürlich auch Labelkollegen wie Lil Wayne und Nicki Minaj schmücken sich mit seinem Feature und sein Debütalbum “Thank me later“ lässt die Hip Hop Gemeinde, neben zahlreichen Kritikerstimmen, Lobeshymnen anstimmen. Neben den 2 Juno Awards, legen mehrfache Grammy Nominierungen Zeugnis dafür ab. Noch während seiner Zeit als Darsteller in einer Teenie Soap veröffentlicht er sein erstes Mixtape “Room for improvement“. Mittlerweile Zugpferd der Young Money Familie und Vertreter einer Zunft, die weder Gangsterimage, noch Bling Bling Gehabe widerspiegeln, sondern tiefgründig und gut dosiert den Weg in das Gedächtnis des Hörers finden soll. weiterlesen ›