Next Wunderkind?!

Ed Sheeran ist spätestens seit der Veröffentlichung der Folk/Soul Nummer “The A Team“ der neue Liebling der britischen Musikszene. Der gefühlvoll vorgetragene Song um ein junges Mädchen, das in den Strudel von Drogensucht und Prostitution gerät, wird zur bestverkauften Debütsingle 2011 und ebnet den Weg zu einer Musikerkarriere ohne Plan B. Bereits in jungen Jahren erlernt er das Gitarrenspiel und schreibt seine ersten Songs. Aufgewachsen mit der Musik von Van Morrison und Damien Rice, bewegt er sich dabei im klassischen Singer/Songwriter Bereich, ergänzt seine Vocals jedoch um Elemente aus Sprechgesang und Beatbox. Verteilt über 5 Jahre veröffentlicht er 4 EPs und zeigt sich als ebenso fleißiger wie ehrgeiziger Bühnenmensch. Nicht zuletzt, um die aufgestellte “200 Auftritte in einem Jahr“ Marke von James Morrison zu überbieten, absolviert er 2009 ganze 312 Gigs. Für die weiterhin selbst veröffentlichte EP “No. 5 Collaborations Project“ stehen ihm namhafte Grime Künstler wie Wiley, JME und Sway zur Seite. Das Ergebnis: Platz 2 in den iTunes Charts und breite Aufmerksamkeit für den jungen Musiker aus Halifax, West Yorkshire. weiterlesen ›
Let me tell you a story

Es ist schon beachtlich in welcher Beständigkeit “The Roots“ neue Alben abliefern, die auch nach fast 25 Jahren Bandgeschichte keinerlei Verschleißerscheinungen zeigen. Gegründet von Sänger Tariq “Black Thought“ Trotter und Drummer Ahmir “Questlove“ Thompson zeigen sie sich mit ihrem Organic Hip Hop stets über die Fragwürdigkeit und Wechselwirkung eines ganzen Genres erhaben. Ein Fundament angereichert mit Jazz, Soul, Rock und Funk und bestimmt von intelligentem Songwriting mit lyrischem Gehalt.Der musikalische Doppelschlag “How I got over“ und “Wake Up!“, das gemeinsam mit dem amerikanischen R&B Sänger John Legend entsteht, versetzt 2010 Fans und Kritiker auf’s Neue in Verzückung. Leidenschaft und Tiefe, Slow Groove und Hip Hop Jams stehen sich dabei gegenüber und belegen ihre Vielseitigkeit und umfassende Stärke. weiterlesen ›
Trendsurfer

Taio Cruz hat sich mit der Veröffentlichung seines Albums “Rokstarr“ und den daraus ausgekoppelten Singles “Break Your Heart“ (feat. Ludacris), “Higher“ (feat. Kylie Minogue) und allen voran “Dynamite“ zur unverzichtbaren Clubwaffe entwickelt. Angefangen als Songwriter, agierend aus dem Hintergrund, ist mittlerweile die große Bühne sein eigenes Zuhause. Sein Stil zwischen Electro/Dance Pop und R&B angesiedelt. Dabei schon weit über die eigenen, britischen Landesgrenzen hinaus bekannt und zuletzt mit dem David Guetta Feature “Little Bad Girl“ in den Charts. Ganz nebenbei bringt er im September 2009 seine eigene Modemarke für Kleidung und Accessoires an den Start und zählt Künstlerkollegen wie Kanye West, Keri Hilson oder Justin Timberlake zu seinen Trägern. Zudem tritt er immer wieder als Produzent in Erscheinung. weiterlesen ›
Fast and furious

Manchmal steht vor dem Durchbruch eben doch noch die Gedulds-/Zerreißprobe. Mit dem selbst veröffentlichten Debüt “Creek water” bringt der Südstaaten Rapper Michael Wayne Atha bereits 2005 seinen Künstlernamen Yelawolf ins Spiel. Parallel tritt er im Fernsehen in der Reality Show “The Road To Stardom With Missy Elliott” in Erscheinung. 2 Jahre später folgt der Plattenvetrag mit Columbia, doch der Single “Kickin’” nie das geplante Album. Sein Mixtape “Trunk Music” (2010) erscheint in Zusammenarbeit mit Interscope Records und fungiert als Empfehlung bei Shady Records. Kein Geringerer als Mitgründer und Produzent nimmt sich dem MC an und begleitet die Aufnahmen seines ersten Studioalbums. weiterlesen ›
Schulterschluß

Destiny’s Child sammeln zwischen 1998 und 2004 Platinauszeichnungen wie kleine Kinder bunte Eier an Ostern. Die Besetzung Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams als Inbegriff der R&B Pop Supergroup. Persönliche Ziele und der Wunsch nach einer Solokarriere rücken jedoch in den Vordergrund und so ist “Destiny Fulfilled” das letzte Studioalbum der Band. Praktisch ohne Qualitätsverlust schreibt Beyoncé ihre Erfolgsgeschichte weiter, Michelle ist weitestgehend unauffällig und Kelly bildet mit den beiden Alben “Simply Deep” (2002) und “Ms. Kelly” (2007) die Brücke zwischen beiden Verläufen. Da sind Hits wie “Dilemma” (feat. Nelly), “Work” oder “When love takes over” (mit David Guetta) und dann? Kommt lange nichts. weiterlesen ›