The Great Gatsby – OST

Into the past

 

Die Erstausgabe der Romanvorlage von F. Scott Fitzgerald liegt nun bereits 88 Jahre zurück. Damals gehörte Jazz noch zum guten (gesellschaftlichen) Ton und Lebemänner zeichneten sich durch Stil und pompöses Auftreten aus. Die Geschichte um den jungen, mysteriösen Millionär Jay Gatsby und seine unstillbare Passion für die bezaubernde Daisy Buchanan wurde bereits diverse Male (darunter 1974 mit Robert Redford und Mia Farrow) verfilmt. Der australische Regisseur Baz Luhrmann, bekannt durch Filme wie “Romeo und Julia“, “Moulin Rouge“ und “Australia“, ließ es sich dennoch nicht nehmen seine ganz eigene Interpretation dieses Buches auf die Leinwand zu bringen. An seiner Seite Leonardo DiCaprio, mit dem er bereits 1996 gedreht hat, und als ein Ausführender Produzent: US Rapper und Businessman Jay-Z.  weiterlesen ›

Kid Cudi – Indicud

Scott Moody

 

Spätestens mit der Veröffentlichung seiner Alben “Man on the Moon: The End of Day“ (2009) und “Man on the Moon II: The Legend of Mr. Rager“ (2010) hat sich Scott Ramon Seguro Mescudi, besser bekannt unter dem Namen Kid Cudi, als bescheidener, lyrisch durchdachter Geschichtenerzähler profiliert. Auch wenn Elektro/House Remixe wie “Day ’n’ Nite“ (Crookers) oder “Pursuit of happiness“ (Steve Aoki) unzählige Clubs in Ekstase versetzt haben, stehen die Originale doch mehr für einen nachdenklichen MC. Zwischen skurriler Spaceodyssey und synthetischem Hip Hop vermittelt er ein Gefühl von Schwerelosigkeit. Die Zusammenarbeit mit Kanye West dabei immer wieder zu spüren, fühlt man sich doch häufig an die “808s & Heartbreak“ Tage erinnert. weiterlesen ›

Snoop Lion – Reincarnated

The Good Good

 

Calvin Cordozar Broadus, Jr. a.k.a. Snoop Doog gehört zu den wenigen Originalen, die bis heute nicht nur Chart- und Clubperformance abliefern, sondern darüber hinaus regelmäßig neben Newcomern und gestandenen (Pop) Größen eine gute Figur machen. Unter der Führung von Produzent und Entdecker Dr. Dre wird er zum Aushängeschild der G-Funk Ära – einem Ableger des West Coast Gangsta Rap. Sein Debüt “Doggystyle” (1993) schreibt Hip Hop Geschichte. Doch insbesondere seine Wandlungs-/Anpassungsfähigkeit hält ihn im Spiel. Abgesehen von Ausflügen als Schauspieler, Entertainer und (Pornofilm) Produzent, wildert er sich durch alle Musikgenres, zeigt sich angesagten Trends offen und stellt sich u. a. an die Seite von Katy Perry (California Gurls), Ian Carey (Last Night) oder David Guetta (Sweat). Eigene Singles werden mal mit 70s Funk (Sexual Eruption), R’n'B (Signs, Beautiful) oder Dirty South aufgepeppt. Die Wurzeln mit Features wie “Kush” (Dr. Dre) und “Swagger” (Grandmaster Flash) bestätigt. weiterlesen ›

Tyler, The Creator – Wolf

Don’t give a f***

 

Den Titel ”Hassprediger” hat in Deutschland ja eigentlich schon ein Anderer inne, doch um den Charakter des Phänomens “Tyler, The Creator“ zu beschreiben, kommt man nicht umher die negativen Vibes zu erwähnen, die scheinbar aus jeder Pore des US Rappers zu strömen scheinen. “Pissed“ ist gar kein Ausdruck, und so entzieht sich der HateC seit der Veröffentlichung seines DIY Debüts “Bastard“ (2009) gängigen Hip Hop Konventionen. Hardcore Hip Hop – hier sucht man nicht die Political Correctness, sondern verstößt gegen sie. Gewollt oder nicht, mit dem zweiten Langspieler “Goblin“ mutiert Tyler, The Creator 2011 zum Hypest Hype. Getragen von der provokativ in Szene gesetzten Single “Yonkers“ findet sich der Kalifornier in den Top Ten der Albumcharts wieder. Frauenfeindlich, homophob – sagen seine Kritiker. Tyler Gregory Okonma selbst zeigt sich jedoch über alle Anschuldigungen erhaben. weiterlesen ›

Tyga – Hotel California

Cockstar

 

Mindestens 50 Jahre Frauenbewegung werden über Bord geworfen, wenn junge Menschen mit einer Mischung aus Hundeblick und promillegesteuerter Hormonschwankung zum DJ ihres Vertrauens pilgern und ihn darum bitten doch endlich (wieder) mal nen Tyga (Thank You Got Always…..is klar) Song zu spielen. Die Einen reduzieren sich zu Objekten, die Anderen spezialisieren sich darauf diese erst aus- dann einzumachen. “Frauenfeindlich bzw. verachtend?” “Aber der Beat ist geil.” So verkommen lyrische Skills zur Nebensache und wird plakatives Gehabe zur Spielanleitung. Mit gerade mal 23 Jahren, 2 Alben und unzähligen Mixtapes gehört der US Rapper mit vietnamesischen und jamaikanischen Wurzeln zu den Must Plays der hiesigen Clublandschaft. Singles wie “Faded”, “Make it nasty” und “Rack City” in ihrer Einseitigkeit kaum zu übertreffen, aber absolut funktional, wenn es darum geht eine Tanzfläche in Schwingung zu versetzen. Den Einstieg ins Business verdankt er seinem Cousin Travie McCoy. Dieser vermittelt zum Pete Wentz (Fall Out Boy) Label, auf dem das Debüt “No Introduction” veröffentlicht wird. 4 Jahre später heißt es “Careless World: Rise of the Last King”. Aus Decaydance wird Young Money und die Albumgäste heißen nicht mehr Patrick Stump (Fall Out Boy), Evan Taubenfeld (Avril Lavigne) oder Alex DeLeon (The Cab), sondern Nicki Minaj, Big Sean, Lil Wayne, Pharrell oder Nas. weiterlesen ›

Time Clash am 22.05.13

Time Clash – Die Party ohne Grenzen

der nächste Termin: 22.05.13

Partyclassics, Pop, Disco, Electro, Soul, Charts, Rock, Trash
DJs: Time Clash DJ Team

Specials: Eintritt für Studenten bis 24 Uhr frei

Eintritt: 5 Euro

Wie funktioniert das mit der Time Clash I.D? – Infos gibts HIER .



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